“Cold City” Reviews

"In der Tat braucht sich „Cold City“ auch auf internationaler Ebene nicht zu verstecken. Überwiegend live eingespielt, hebt es sich mit spartanischen, garagigen Indierock-Nummern vom poppigeren Sound der letzten Kitty-Solaris-Alben ab. Doch gibt es auch swingende Jangle-Gitarren, zarte Balladen und Tupfer von Synthie, Cello, Saxofon und vor allem: jede Menge guter Hooks" Zitty Berlin

"Kitty ist schnodderig, brüchig, stark, scheinbar teilnahmslos und doch voller Hingabe an die Dinge, die um sie herum geschehen. Ein großartiges Album." Siegessäule

"Die Sängerin, mit eigenem Label auch ihr eigenes Imperium, macht natürlich weiterhin verschnörkelten bis hingebungsvollen Lo-Fi-Folk ("Giulia"), folgt den fragilen Klängen von Bill Callahan bis Cat Power. "Cold City" öffnet nun ganz bewußt neue Räume: "Tourist In My Own Town" grüßt mit Bläsern aus Mexico, "Night Trip" versöhnt Club-Beats mit Post-Rock-Finesse, und der strubbelige Titeltrack ist ein zähnebleckendes Hauptstadt-Tribute." Rolling Stone

"Es geht um die „Cold City“ Berlin. Und so facettenreich diese Großstadt, so unterschiedlich die Geschichten und Musiken dazu. Vom Van-Morrison-Big-Band Sound über Grunge, Post Punk und Wave bis zu GirlGroup-Sounds und dem intimen Chanson reicht das Spektrum. Kitty Solaris geht es dabei immer um Authentizität und Direktheit. So wurden diese Lieder meist in einem Take aufgezeichnet. Stimmlich ist Patti Smith eine Bezugsgröße, wobei Frau Solaris viel entspannter und auch irgendwie sexier klingt. (jjj)" Der Neue Tag

"Ein cooler, dreckiger kleiner Indie-Ohrwurm, der sich verlässlich und stoisch in den Gehörgang schraubt und es sich dort gemütlich macht." Tonspion.de

"Solaris sounds almost like a grunge Lana Del Rey; it’s dark and moody, it’s rock ‘n’ roll, and it’s absolutely sublime" Bornmusiconline

"Wie schon der im vergangenen Jahr veröffentlichte gleichnamige erste Album-Vorbote zeichnet sich auch „Dirt“ durch eine charmante, hier wunderbar kantige Indie-Gitarren und bluesigen Twang vereinende Reduziertheit aus – und thematisiert abermals die schon im Albumtitel latent suggerierte Sinnsuche der großstädtischen Partypeople." Popmonitor.de

"If you dig Jefferson Airplane, Velvet Underground, and Blank Tapes… Solaris is for you." Global Texan Chronicles

"Ein starkes Stück Underground-Indie-Rock-Pop zwischen Patti Smith und Blondie und eineReise durch das Nachtleben Berlins." Sounds & Books

"Cold City, a track that could have been recorded in the 1970’s New York underground scene." Global Texan Chronicles

"Kitty Solaris is cool and direct, soft, sincere, underground and disco." Indieberlin.de


Taz (27.3.2019) 

Freude und Zorn schärfen den Blick für die Schönheit

Kitty Solaris stellte am Sonntag in der Kantine am Berghain ihr neues Album „Cold City“ vor

Spannt die Sinne an wie bei jemandem, der gerade angekommen ist

Von Kristof Schreuf

Die Straße am Wriezener Bahnhof in der Nähe des Ostbahnhofs ist am Sonntagabend voll. Wer durch sie durchgeht, kommt zuerst an einer lückenlosen, langen Reihe Taxis vorbei. In der Kurve macht ein Imbiss sehr gute Geschäfte, weil auf dem Fußweg, der von hier aus weiterführt, Hunderte von Menschen Schlange stehen müssen. Die laufenden Motoren der Taxis sind gut zu hören, weil die meisten Leute, von der langen Warterei gedemütigt, nur noch schweigend und genervt in Richtung des Eingangs des Berghain schauen. Bei der links davon liegenden Kantine handelt es sich um keine Sehenswürdigkeit, weswegen die Gäste der hier stattfindenden Release Party von Kitty Solaris’ neuem Album „Cold City“ sie leichter erreichen und sich hier auch gern unterhalten.

Die „kalte Stadt“, die dem Album den Titel gibt, ist das Berlin, in dem Kitty Solaris lebt, Lieder schreibt und ihr Label Solaris Empire betreibt.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Orten sind hier, wie es der Liedtext erzählt, zwei besondere Erkenntnisse möglich. Die eine ist, dass sich zwar jeder überall allein und verlassen vorkommen, aber in Berlin besser als anderswo herausfinden kann, was sich mit solchen Gefühlen anfangen lässt. Die zweite Erkenntnis besteht in der Einsicht, sich nach einer Weile kaum noch vorstellen zu können, woanders mehr rausfinden zu können als hier.

„How could I live without you“ schwelgt Solaris daher, und es handelt sich um kein lokalpatriotisches Bekenntnis, sondern um den Hinweis, dass dieser Ort eine Menge Energie aufruft und gleichzeitig abzieht, viel Freude macht, wegen der Möglichkeiten, hier die zu werden, die eine ist, und viel Zorn auf die titelgebende „Kälte“ weckt, die bei eingeschränkten Lebenshaltungsmöglichkeiten entsteht und nicht nur im Winter herrscht.

Freude und Zorn öffnen und schärfen auch den Blick auf die Schönheit, die sich immer wieder neu entdecken lässt. Diese „beauty all around“ spannt die Sinne wie bei jemandem an, der zwar gerade angekommen ist, sich aber seine Regeln von Anfang an selber macht. Solaris besingt diese Person als „Tourist in my own town“, der im Aufnahmestudio Akkord-Progressionen wie von Steely Dan einfallen. In der Kantine werden sie von Rod Miller gespielt.

Kitty Solaris hat sich durch Befolgung eigener Gesetze über die Jahre eine Menge Möglichkeiten geschaffen. Sie hat viele Einflüsse aufgenommen, wie das etwa bei den flanierenden Harmonien in „Goldmine“ zu hören ist, die an die nordirische Rockband Snow Patrol erinnern. Zwischendurch zitiert sie in „Life in a dream“ die Buzzcocks, wenn sie „I don’t wanna live in a dream / I want something real“ singt. Über die Jahre ist Solaris so eine ausgezeichnete Gitarristin und ein künstlerisches Kraftwerk geworden, dass sie beharrlich eigene und anderer Leute Platten veröffentlicht. Manche von ihnen, etwa Mitglieder der Band Entertainment for the Braindead, werden zum Mitsingen auf die Bühne geholt.

Bevor sie gemeinsam loslegen, entschuldigt sich Solaris noch sehr humorvoll: „Heute Abend sind manche Menschen hier, die ich kenne. Ich habe nicht alle begrüßt, weil ich nicht jeden erkannt habe. Aber das liegt nur daran, dass ich die falschen Kontaktlinsen eingesetzt habe.“

Dann spielen alle „Shimmering“, das letzte Stück auf dem neuen Album. Im Gegensatz zu der Version auf Platte singt Solaris den Refrain, in dem alle schimmern, in einem ebenso komplexen wie anrührenden mehrstimmigen Gesangsarrangement, so lange, bis die Instrumente aufhören zu spielen und die Stimmen den Raum ausfüllen. Wir alle schimmern und können dadurch Lieder wahrmachen.


laut.de-Kritik 
Berlin, Berlin! Immer noch Berlin.

Review von Giuliano Benassi Berlin ist schwer in Mode - keine Neuigkeit für diejenigen, die in Deutschland leben. Im Ausland hört man jedoch nach wie vor begeisterte Erfahrungsberichte. "Capital of cool" betitelte die britische Tageszeitung The Times einen Artikel im April 2018. Berlin habe London als interessanteste Stadt Europas abgelöst. Ein Beispiel unter vielen.

Welche Folgen haben dieser Ruf - und die Menschenmassen, die ihm folgen? Kitty Solaris, die schon lange dort lebt, macht sich ihre Gedanken. "Berlin, Berlin! Immer noch Berlin. Kann man sich das noch leisten? Was muss ich machen, um den Anschluss nicht zu verlieren? Der Tourismus boomt. An allen Ecken Party und Alkohol und dazwischen die, die versuchen, hier klarzukommen und zu leben. Häuser, Stadtteile werden renoviert und gentrifiziert. Die Mieten steigen ins Unermessliche und trotzdem verliert die Stadt anscheinend niemals ihr unaufgeräumtes, dreckiges Gesicht und ihre Anziehungskraft. Sie ist immer noch ein Magnet für Publikum aus der ganzen Welt, denn im Vergleich zu den anderen Großstädten gibt es immer noch die Nischen und die kreativen Räume für Musiker und Künstler mit dem Traum, ein unabhängiges Leben zu verwirklichen. Noch – und wer weiß, wie lange noch", heißt es auf ihrer Webseite.

Und so hat sie das sechste Album ihrer Stadt gewidmet. "It's a cold cold city, a rock'n'roll city, excuse me if I'm not pleased", singt sie im Titeltrack - ein Satz, den sie auf der Straße aufgeschnappt hat: "Ein Tourist im T-Shirt im Winter mit einer Flasche Sekt, der bei kaltem Nieselregen die Revaler Straße entlang geht". Passend dazu die musikalische Begleitung, die auf dieser Platte weniger tanzbar als sonst ausfällt. Steffen Schlosser spielt wieder die meisten Instrumente, holt diesmal aber den Carlos Alomar in sich heraus und verpasst dem Album einen Vintage-Klang, der immer wieder an David Bowie und Iggy Pop erinnert, die in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre in Berlin ihr Unwesen trieben.

Noch minimalistischer fällt das wahrscheinlich beste Stück aus, das hypnotisch klingende "Dirt", getragen von einem einprägsamen Riff und Kittys verzerrter Stimme. Doch bleibt auch viel Raum für eher ruhiger Momente. Eine Klarinette verleiht "Goldmine" (mit der bemerkenswerten Zeile "You can call it love, maybe it's just addiction") eine verträumte Note, "Giulia" ist eine klassische Ballade mit gezupfter Gitarre und den tiefen Noten einer Bassklarinette, auch "Life In A Dream" schlägt zurückhaltende Töne an.

Wie vielseitig der Longplayer ist, zeigt sich auch bei "Lost Son" (rockig), "Tourist In My Own Town" (folkpoppig), "Never Been Away" (balladesk, aus der Feder von Labelkollegin Marta Collica) sowie den abschließenden "Night Trip" und "Shimmering" (einigermaßen verstrahlt). Er besticht durch einen warmen Klang, den Produzent Jochen Ströh in den Lovelite Studios hörenswert gemischt hat.

Mit "Cold City" hat Kitty Solaris ihr Singer/Songwriter-Album abgeliefert, gleichzeitig Eindrücke aus einer Stadt, die im steten Wandel bleibt. Das hat sicherlich mit den historischen Gegebenheiten zu tun, denn durch die Trennung von Ost und West und der zunächst zögerlichen Vereinigung hatte sie lange einen ganz eigenen Flair.

Nun ist Berlin eine boomende Großstadt, die die Probleme und Entwicklung aller boomenden Großstädte hat. Aber gleichzeitig bleibt die Chance, einen Teil ihres anarchischen Charmes zu bewahren: In der Liste der meistbesuchten Städte taucht Berlin nach wie vor recht weit unten auf -und hat nur etwas mehr als ein Viertel der ausländischen Besucher als London.

https://www.laut.de/Kitty-Solaris/Alben/Cold-City-111419


Soundmag,de 
Heute erscheint „Cold City“, das neue Album von Kitty Solaris. Die LP der Lofi-Lounge-Organisatorin im Schokoladen in Mitte, der als eine der letzten Bastionen des alten Berliner Nachtlebens gilt, thematisiert den ungreifbaren Zustand zwischen Status quo und Aufbruch in Berlin. „Cold City“ spiegelt das raue, unperfekte Berlin wie keines ihrer anderen Alben zuvor wider.

Das Titelstück des Albums wurde bereits als Single veröffentlicht und ist, wie die anderen Songs auch, komplett im DIY-Modus entstanden. Die Record Release Party von „Cold City“ findet am 24. März in der Kantine am Berghain mit Support von Interbellum und Marta Collica statt.

https://www.soundmag.de/news/kitty-solaris-berlin-berlin-immer-noch-berlin/


Westzeit 
(Solaris Empire/Broken Silence)

Ein Soundtrack fürs Leben: Fand sich Kitty Solaris mit ihrer letzten LP noch in der ´Silent Disco´ wieder, geht es für sie und ihre Songs im Indierock-Dunstkreis jetzt hinaus in die Straßen von Berlin. Als Chronistin des Wandels und Touristin in ihrer eigenen Stadt findet sie auf ihrem sechsten Album dabei aller Aufbruchstimmung zum Trotz zwischen frisch renovierten und gentrifizierten Straßenzügen immer noch das alte, raue, unperfekte Berlin. Live mit explizitem Vintage-Charme eingespielt, diente ihr die entrückte Coolness von Künstlern wie Bill Callahan oder Kurt Vile als Richtschnur, während sich ein Rezensent beim Titelstück bereits treffend an Patti Smith und Blondie erinnert fühlte. Mehr Berlin geht nicht!

http://www.westzeit.de/rezensionen/?id=20335&tp=KITTY_SOLARIS


Oldenburg eins
Album der Woche: Kitty Solaris – Cold City

„Cold City“ ist das sechste Studioalbum der Berliner Gitarristin und Sängerin Kirsten Hahn, besser bekannt als Kitty Solaris. Sie ist bereits seit vielen Jahren eine feste Größe in der unabhängigen Berliner Musikszene.

Dort organisiert sie unter anderem Konzerte im legendären Schokoladen in Berlin Mitte, betreibt ihr eigenes Plattenlabel Solaris Empire und ist gelegentlich auch Radiomoderatorin beim Berliner Bürgersender Alex.

Als Kitty Solaris spielt sie handgemachten Indiepop mit melodiösen und eingängigen Songs, sowie einer guten Portion Low-Fi Underground-Rock. Bei den Liveauftritten und im Studio ist Kitty Solaris aber zugleich auch ein Duo-Projekt, zu dem neben Kirsten Hahn noch der Schlagzeuger und Gitarrist Steffen Schlosser gehört. Auch auf der neuen Platte sind wieder musikalische Gäste mit dabei, wie der argentinische Jazz-Klarinettist Lucio Capece oder der New Yorker Keyboarder Roderick Miller (von der Band Bee And Flower).

Die Songs drehen sich um das Leben in der sich ständig verändernden Stadt Berlin, zwischen Touristen, Baustellen und Musik, vor allem die Verdrängung der alternativen Kultur durch Geld und Konzerne spielt eine zentrale Rolle in den Texten. Wie beim letzten Album hat erneut Jochen Ströh die Aufnahmen produziert, der auch schon mit Musikgrößen wie Ebo Taylor und Tony Allen zusammengearbeitet hat.

Kitty Solaris setzt bei ihrem sechsten Album vor allem auf einen rauen Livesound mit organischem Low-Fi-Feeling. Die Songs wurden größtenteils live im Studio produziert und eingespielt. Insgesamt wirkt die Platte deshalb bewusst ungeschliffener und auch deutlich weniger elektronisch als frühere Alben.

http://www.oeins.de/home/artikel/article/News/Details/album-der-woche-kitty-solaris-cold-city/


Sounds & Books
Bester Indie-Rock-Noir und Lo-Fi-Pop von Kitty Solaris

Kirsten Hahn, die Frau hinter Kitty Solaris bleibt sich treu. Nach wie vor bevorzugt sie die Flexibilität, verzichtet sie auf eine feste Band und lädt einzelne Musiker zu den Aufnahmen von neuen Alben ein. „Cold City“ ist die sechste Platte von Kitty Solaris und neben der Sängerin, Songwriterin und Gitarristin war in erster Linie Steffen Schlosser als Schlagzeuger, Perkussionist, Gitarrist, Keyboarder und Backing Vocalist daran beteiligt. Gastmusiker wie Rod Miller, Lucio Capese, Rachel Majo und Tobias Vethake erweiterten das Klangspektrum des Albums um weitere Keyboards, Bass, Klarinette, Saxophon und Cello.

Kitty Solaris zwischen Patti Smith, Blondie und PJ Harvey

„Cold City“ beginnt mit dem gleichnamigen Titeltrack, den wir bei Sounds & Books bereits zum Song des Tages gekürten haben. Ein Underground-Indie-Rock-Noir-Song, der über die Veränderungen und das Leben in unserer Hauptstadt Berlin, wo Kirsten Hahn seit vielen Jahren lebt und ihr eigenes Label Solaris Empire betreibt. Der Song erinnert an Patti Smith, Blondie und natürlich auch an PJ Harvey. Deren musikalischer Einfluss auf Kitty Solaris ist im folgenden „Dirt“ nicht minder spürbar. Nun spielt sie aber diesen eingeschlagenen Indie-Rock im Verlauf des Longplayers nicht einfach runter, sondern glänzt auch im moderat swingenden „Goldmine“, das mit Klarinette und Saxophon aufwartet und einen verwunschen-melancholischen, berührenden Dream-Folk der 70er evoziert.

Anmutiger Folk-Pop

In sich gekehrt, von hauchzarter Instrumentierung und in einen getragenen Lo-Fi-Folk-Modus getaucht ist „Giulia“ und diesen Stil behält Kitty Solaris anschließend bei. Allerdings wesentlich opulenter bei „I Only Want My Money Back“ und mit einer hübschen, spielerisch-flockigen Indie-Folk-Pop-Attitüde versehen bei „Life In A Dream“. „Lost Son“ findet mit Drive zurück zum dunklen Indie-Rock zurück, während „Tourist In My Own Town“ zu einer fingerschnippenden, angejazzten Angelegenheit wird. Zwei wunderschöne, anmutig-verträumte Indie-Folk-Pop-Songs („Never Been Away“, „Shimmering“) sowie das perkussive-rhythmische „Night Trip“ vervollständigen das Album. Berlin mag eine „Cold City“ sein, dieses Album indes lässt niemanden kalt.

„Cold City“ von Kitty Solaris ist am 22.02.2019 bei Solaris Empire / Broken Silence erschienen

https://www.soundsandbooks.com/2019/02/22/kitty-solaris-cold-city-albumreview/


AVIVA-BERLIN.de
im Februar 2019 - Beitrag vom 23.02.2019

Kitty Solaris - Cold City. Record Release Party am 24.3.2019 / Kantine am Berghain / präsentiert von Am Start Christina Mohr

Von der "Silent Disco" in die "Cold City": Kirsten Hahn alias Kitty Solaris lässt es auf ihrem neuen Album ordentlich krachen – vergisst aber auch den melodiösen Indiepop nicht, für den sie steht...

"It´s a cold, cold city / Rock´n´Roll city / excuse me when I´m not pleased / it´s a cold, cold city / still stuck in Berlin" - Kitty Solaris hat wohl ein paar offene Rechnungen mit ihrer Wahlheimatstadt, in der sie schon so lange lebt und arbeitet. Berlin, Traumstadt von Künstlern und Künstlerinnen aus aller Welt – ist es wirklich (noch) so toll dort? Das Berlin-Thema bringt Kitty Solaris jedenfalls ganz schön zum Rocken, der Titeltrack und "Dirt" klingen herrlich rau und räudig, ein bisschen nach den frühen achtziger Jahren, als es noch West- und Ostberlin gab, und schwarzgekleidete Musikanten wie Nick Cave und Blixa Bargeld in verranzten Bars ihren eigenen Kult begründeten.

Das Raue, Unmittelbare, Unperfekte ist ein so unerwarteter wie cooler Move in Solaris´ Musik, frau kann den Spaß, den Kitty und ihre Mitmusiker*innen haben, deutlich heraushören – trotz der "Abrechnung" mit Berlin, die einige Stücke weiter mit "Tourist in my own town" schon wieder etwas versöhnlicher klingt. Mit Songs wie "Goldmine" oder "I Only Want My Money Back" stellt Kitty Solaris ihr Talent für eingängige Pophits unter Beweis, die frau nicht nur sofort mitpfeifen und -singen kann, sondern die auch spontan zum Tanzen animieren – ganz klar: Kitty Solaris mag der Einfachheit halber zwar häufig unter "Indiepop" einsortiert werden, der Stilvielfalt ihrer Platten wird dieser Begriff aber nicht gerecht.

Seit ihrem letzten Album "Silent Disco" sind drei Jahre vergangen - in der Zwischenzeit hat Kirsten/Kitty viel tolle Musik auf ihrem Label Solaris Empire herausgebracht, zum Beispiel das Album "Inverno" von Marta Collica: Wie sehr Solaris die Musik "ihrer" Künstler*innen schätzt, zeigt sie mit der Coverversion von Collicas Song "Never Been Away", dessen zarte, wehmütige Harmonien eine ganz andere Handschrift tragen, als Solaris´ eigene Kompositionen, sich aber wundervoll in dieses Album einfügt. Wie alle Platten von Kitty Solaris ist auch "Cold City" eine freundschaftliche Gemeinschaftsproduktion: Live eingespielt mit Gitarre und Schlagzeug im Berliner Lovelite Studio, gesellen sich mit Rachel Majos Cello, Lucio Capese an Klarinette und Tenorsaxophon und den Keyboards von Rod Miller viele unterschiedliche Klangfarben dazu, die "Cold City" so abwechslungs- und detailreich machen.

AVIVA-Tipp: Wen es trotz vorfrühlingshafter Temperaturen noch ein wenig fröstelt, kann sich mit Kitty Solaris´ "Cold City" zumindest stimmungsmäßig ordentlich aufwärmen. Ein erster musikalischer Höhepunkt des noch jungen Pop-Jahres 2019!

https://aviva-berlin.de/aviva/content_Music.php?id=1420366&fbclid=IwAR0h2btSdzMQHry47iP6pvHTfOzVht1fetlOWPFz_alvyVjRcvWKk-SS5Q4


Das Klienicum 
"kitty solaris brilliert mit gestochener unaufgeregtheit und ward selten ernsthafter. die selfmade attitüde ist gedämpft, die sideparts viel zu stark. steffen schlosser (drums, guitar), lucio capese (klarinette), roderick miller (keys).saftiges gitarrenspiel, eindeutigkeit im drumming, das umfeld bewegt sich sacht cholorierend, die solaris singt mit verve und drängt doch mehr das thematische in den vordergrund als das eigene hübsche köpfchen. wenn vergleiche dann das ruppige des lou reed, die feierlichkeit einer patti smith, das unromantisch-politisierende eines billy bragg. doch das hier ist: heimatsound! dasklienicum.blogspot.com


Umagazine 
KITTY SOLARIS

Cold City

Anna: Die reduzierte, für Rock’n’Roll-Lyrics typische Ein-Satz-Poesie wirkt simpel, ist in Wirklichkeit aber extrem schwierig zu schreiben. Wir haben es hier mit einem Lyrics-Genie zu tun. Patti Smith und The Velvet Underground werden als Inspirationen genannt – jedoch hört man keine krampfhaften Versuche, amerikanisch zu klingen. Die Sängerin hat keine Angst vor ihrem deutschen Akzent und gewinnt dadurch an Coolness. Wirklich schön und gut gemacht.

Verena: Da stimme ich Anna zu: Kitty hält nicht nur mit ihrem Label Solaris Empire und dem Schokoladen in Berlin die D.I.Y.-Fahne hoch, auch lässt sie ihren Sound bei aller Vielfalt und Experimentierfreude in den vergangenen Jahren immer noch charmant unverputzt klingen. Mehr noch aber als das coole „Cold City“ gefällt mir ihr Album „Golden Future Paris“ von 2011.

Mitja: Das 2011er Album werde ich dann wohl noch mal nachholen, denn diese Platte finde ich schon durchaus gelungen – handgemachter Indiesound mit schön abwechslungsreicher Instrumentierung, mal entspannt und mal wilder. Kann mir gut vorstellen, dabei der Großstadteinsamkeit zu fröhnen.

Carsten: Belohn dich, Mitja! Ich bin auch dabei. Dieser vermeintlich überkommene Sound ist ein willkommener Kontrast.

https://www.umagazine.de/artist-kitty-solaris-album-cold-city-review-2019/


Einen Hab Ich Noch
Berlin kann ein ganz schön hartes Pflaster sein. Zu dieser Erkenntnis kommt auch Kitty Solaris auf ihrem Album „Cold City“. Doch genauso wie die Spreemetropole hat auch die neue Platte der Wahlhauptstädterin wesentlich mehr Facetten zu bieten, als der erste Eindruck vermuten lässt.

„Cold City“ entstand – wie viele seiner Vorgänger – in bester Do-It-Yourself-Manier. Was würde man aber auch anderes von einer gestandenen Musikerin und Labelchefin, wie Kirsten Hahn alias Kitty Solaris sie nun mal ist, erwarten? Die Entscheidung, die Songs der LP durch eine begrenzte Anzahl von Händen wandern zu lassen, sorgt im Nachhinein dafür, dass an allen Ecken und Enden eine Authentizität zum Vorschein kommt, wie man sie im geglätteten Popbusiness kaum noch findet. Doch ist Pop überhaupt das richtige Label für „Cold City“? Ja und Nein. Ja, weil die Melodien, die Kitty Solaris ersonnen hat, unglaublich schnell ins Ohr gehen. Es braucht nur wenige Durchläufe, schon haben sich die Hooks und Refrains von Tracks wie „Dirt“ oder „I Only Want My Money Back“ derart an das Unterbewusstsein gehaftet, dass man sie selbst mit dem expressivsten Headbanging nicht mehr abgeschüttelt bekommt. Apropos Headbanging: Während „Silent Disco“ (2016) noch vom Stroboskoplicht der Berliner Clubszene inspiriert schien, und allerhand elektronische Spielarten miteinander vereinte, führt „Cold City“ den Hörer an wesentlich unprätentiösere Orte. Diese werden mithilfe von harten Gitarrenriffs nachskizziert, und es gilt, was auch für die deutsche Hauptstadt selbst zutrifft. Nur, wenn man hinter die Fassade schaut, kann man die Schönheit der Dinge, die anfangs vielleicht rau und unbequem erschienen, wirklich entdecken. Selten hat ein Album das Lebensgefühl einer Stadt, ihr Wesen und ihren Puls, besser eingefangen.

https://e1nenhabichnoch.wordpress.com/2019/02/22/kitty-solaris-cold-city-2/


Born Music
Aesthetic songwriter Kitty Solaris is about to drop her best work yet, listen below exclusively to the powerful “Night Trip”

Straight to the point kind of artist, Kitty Solaris is back with an exciting new album. Following idols such as Velvet Underground and Patti Smith, Kitty has a natural essence to be a ‘star.’ Like that song by Shocking Blue (or Bananarama, whatever you choose) “She’s got it, yeah baby she’s got it!” – She knows her desires and she will get them. Influenced by the 1970’s beats, production of the 80s and the rock vibes from the 90’s, you can hear all of those aspects in the latest track “Night Trip”.

‘Night Trip’ features unusual choir like vocals that really draw your attention in front the beginning. It’s one of those songs that you really don’t want to end and then it does. Good job Kitty has an album of fantastic compositions coming out tomorrow ay? Electro pop goodness but wiped with a clean downtempo vibe, the Germany based songwriter really has caught my attention and gained a new fan. Here’s what she said on the album as a whole; “Cold City” reflects the rough, imperfect Berlin like no other album before. Enigmatic fragile and strong at the same time – in the style comparable to apparently coolly distanced over the things standing musicians like smog or Kurt Vile”

http://www.bornmusiconline.com/premiere-kitty-solaris-night-trip/?fbclid=IwAR3VzfC4vx9UhmT-e4p-SA99TXpnIx7E4hBfBj3KqavUlmeSsxOTlcHAOEw


lieinthesound 

Schlaglicht 95: Kitty Solaris

Veröffentlicht am 8. März 2019 von lieinthesound Kitty Solaris, ihres Zeichens Pop-Koryphäe aus Berlin, hat in der Vergangenheit bereits mehrere wirklich gute Alben, etwa We Stop The Dance (2013) oder Silent Disco im Jahre 2016, veröffentlicht, ihr Dance-Pop war nie von schlechten Eltern. Zugleich kam bei mir immer auch das Gefühl hoch, dass bei ihr – salopp formuliert – noch mehr möglich wäre, wenn etwa Tanzbarkeit weniger im Vordergrund stünde. Bereits auf Silent Disco war erwachsener Pop, teils mit folkigen Elementen, zu vernehmen. Mit ihrem jüngst erschienenen Werk Cold City ist nun vollzogen, was aus meiner Sicht sehr viel Sinn macht. Der Schmiss, der Kitty Solaris auszeichnet, ist nicht länger in Electroklänge für den Dancefloor gegossen, stattdessen hat die gesamte Platte die Anmutung, als träfe eine folkige Hippie-Prinzessin auf eine PJ Harvey voller Elan. Schon der in angenehm rauer Alt-Rock-Manier kredenzte Titeltrack Cold City entpuppt sich als herbe Hommage an Berlin, fängt das Seelenleben der Stadt herrlich ein. Wie sich die eigene Befindlichkeit in der Stadt und umgekehrt der urbane Moloch in der eigenen Seele spiegelt, kann glatt als Berliner Version von The Whores Hustle and the Hustlers Whore durchgehen. Der famose Song Dirt wiederum zeichnet sich durch Siebziger-Anleihen aus, imponiert als raubeiniger Folk-Rock. Die herbe Atmosphäre dieses tollen Auftakts begegnet einem auf der gesamten Platte immer wieder mal. Der schon erwähnte Großstadtblues kommt bei Tourist In My Own Town, bei dem der Titel bereits die Kernaussage auf den Punkt bringt, nochmals zum Vorschein, dieses Mal jedoch mit einem lässig-beschwingten Akzent. Auch der resolute Kampf gegen Widrigkeiten ist ein Thema, etwa beim trotzigen Garage-Folk-Pop von I Only Want My Money, das mit all den falschen Versprechungen, mit dem einen das Geld aus der Tasche gezogen wird, hadert. Lost Son besticht als klassische Neunziger-Nummer voller Frauenpower. Doch gibt es durchaus auch Überraschungen. Never Been Away entpuppt sich als folkige Ballade, die sich im Vortrag an einer Sandy Denny und ähnlichen Größen orientiert. Auch Night Trip mit seiner verführerisch-geheimnisvollen Aura tanzt im wahrsten Sinne des Wortes aus der Reihe.Sich vom Pop der letzten beiden Platten stärker in Richtung Alt-Rock und Folk zu bewegen, zu diesem Schritt ist Kitty Solaris sehr zu beglückwünschen. Natürlich waren auch die Vorgängeralben gelungen, Cold City strotzt vor robuster Energie, die hierzulande eher selten vorzufinden ist. Vor allem ihre kritische Würdigung Berlins, die Veränderungen zwar wahrnimmt, ohne jedoch abgedroschen Hausbesetzerromantizismen zu verfallen, trägt zum Charme der Platte bei. Dass das Leben in Berlin mal nicht – wie derzeit üblich – zum großen Abenteuer verhippstert wird, kann man Kitty Solaris nicht hoch genug anrechnen. Doch auch wenn der Lokalkolorit nicht unmittelbar im Vordergrund steht, weiß die Platte stets zu überzeugen. Diese kalte Stadt, so mein Fazit, will entdeckt und erkundet werden!

https://lieinthesound.de/2019/03/schlaglicht-95-kitty-solaris/#more-21378

https://www.tagesspiegel.de/kultur/indie-musikerin-kitty-solaris-dann-mach-ich-es-eben-selbst/24130920.html

https://www.taz.de/

!5580064/ https://www.umagazine.de/artist-kitty-solaris-album-cold-city-review-2019/ https://www.laut.de/Kitty-Solaris/Alben/Cold-City-111419 https://aviva-berlin.de/aviva/content_Music.php?id=1420366&fbclid=IwAR0h2btSdzMQHry47iP6pvHTfOzVht1fetlOWPFz_alvyVjRcvWKk-SS5Q4

https://www.soundsandbooks.com/2019/02/22/kitty-solaris-cold-city-albumreview/

http://www.gaesteliste.de/texte/show.html?_nr=1796

https://e1nenhabichnoch.wordpress.com/2019/02/22/kitty-solaris-cold-city-2/

https://www.soundmag.de/news/kitty-solaris-berlin-berlin-immer-noch-berlin/

https://lieinthesound.de/2019/03/schlaglicht-95-kitty-solaris/#more-21378

http://www.bornmusiconline.com/premiere-kitty-solaris-night-trip/

https://zeilenzunder.de/kitty-solaris-neues-album-cold-city/

 

 

 

“We Stop The Dance” Reviews

INTRO

Sehr hypnotischer Popentwurf mit Tanzkarte.    


Musikexpress (4,5 Sterne)  

„Kitty Solaris, über die sich, seit sie ihre ersten Songs in der eigenen Küche in Berlin-Prenzlauer Berg einspielte, hartnäckig das Gerücht hält, sie wäre eine LoFi-Folk-Musikerin, war noch nie so poppig, so tanzbar und doch rockig wie auf ihrem vierten Album. WE STOP THE DANCE ist aufgeräumt, mit federnd hüpfenden Beats nicht nur im Titelsong, der – jetzt nicht lachen – nicht nur wegen des Songtitels an Men Without Hats erinnert.“  


Rolling Stone

Geschmackssichere, zartbittere Popmelancholie aus Berlin

Wo kommen nur all die empfindlichen Popsongs her, die fein gewebten Melodien, die sanft gepinselten Klangbilder? Vielleicht aus dem Weltall, wie Kitty Solaris in „They Came From The Stars“  behauptet – einer Eskapismus-Hymne, die die Enge des dunkeln Kämmerchens sucht, um das große Ganze zu finden: “Melodies form outer space occupy my mind” singt Kirsten Hahn alias Kitty Solaris, Songschreiberin, Labelchefin und Berlins Antwort auf Catpower. 3,5 Sterne  


Westzeit

Die Labelchefin aus Berlin schickt uns mit dem Albumtitel eine Botschaft, die sie bereits mit dem gleichnahmigem Auftaktsong und dessen Nachfolger bestens konterkariert, da deren jeweils konsequent einghaltener Rhythmus augenblicklich in die Beine geht. 4 Sterne    


Taz

Opens external link in new windowDiese Musik ist ein Ersatzfrühling             


Tip Berlin (Tagestip am 22.3.)

Berlins heimliche Indie–Pop-Queen hat die Disco ins Herz geschlossen.


Aviva.de  

Rhythmischer LoFi-Pop mit Flöte und 90er Gitarren – auch wenn der Titel ihres neuen Albums das Gegenteil behauptet, die Berliner Musikerin Kitty Solaris ist gekommen, um die Tanzfläche zu füllen. 

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Persona Non Grata Entspannt groovend.

Schlagzeug, Gitarre, Bass und dann übernimmt eine Querflöte die Hookline des Openers und quasi Indiediscostompers “We Stop The Dance”.

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L
ieinthesound.de

Blumenzauber aus der Sahelzone

Der Berlinerin Kitty Solaris ist ein großer Wurf gelungen. 

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Gästeliste.de  

Insgesamt ist dies Kitty Solaris stärkstes Album bislang geworden. 

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Triggerfish.de

Die letzte D.I.Y.-Bastion im Pop

Deshalb diesmal Grunge, Rock und etwas, das man als Frühphasen-Techno bezeichnen könnte. Stramme Beats, fordernde Synthies und Gitarren auf der einen, umschmeichelnde Melodien und warme, konventionelle Popmuster auf der anderen Seite.

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Spiesser.de  

Passende Songtitel auszuwählen, ist nicht Kitty Solaris Stärke. Dafür kann sie verdammt gute Tanznummern!   

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Echte Leute.de

Kitty Solaris – We Stop The Dance “We Stop The Dance“

ist ein sehr peppiges Album geworden, das den Balanceakt zwischen Genres wie Indiepop, Grunge, Rock und Country wagt und dabei mit der warmen Stimme von Kitty Solaris zu betören weiß. 

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Albumcheck.de

Es strotzt voller Abwechslung. Es schlängeln sich harte Gitarrensounds in weiche Pop-Konstrukte. Die bittersüße Stimme der Musikerin unterstreicht und unterstützt die Tracks. Jeder Song bildet einen glanzvollen Baustein um sich in das noch grandioser wirkende Gesamtkonzept einzugliedern. Man taucht in den Spacerock der 7oer ein, um dann in dem 90er Grunge wieder aufzuwachen. 

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Mainstage.de

Das neue Album ist purer Pop oder LoFi-Pop, wie sie es selbst nennt. Und anders als der Titel der Platte vermuten lässt, ist es tanzbar – und auch tanzwürdig.

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laut.de-Kritik

Am Ende singt die Lady aus dem Prenzlauer Berg zu schweren Klavierklängen "Cigarettes Kill You" und klingt dabei so tiefsinnig wie die masochistische Kettenraucherin Opens external link in new windowCat Power. Nur gesünder. Bitte weiter tanzen!

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Culturmag.de

Die Welt von Kitty Solaris ist voller Widersprüche, traurig und froh, manchmal bewölkt, aber man kann die Sonne immer schon durchblitzen sehen. Songs wie „Hot Town Blues“ oder „Take It Easy“ verbreiten süße Euphorie und vertreiben hoffentlich auch den letzten grauen Winterschleier. 

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Whiskey-Soda

Lauscht man den Tönen von 'We Stop The Dance', könnte man sie durchaus auch als die deutschen Opens external link in new windowBlood Red Shoes umschreiben – wenn auch etwas geschmeidiger und elektronischer ('Heartbeat', 'Hell'). Am Ende vom Song 'Fingertipps' probiert sie sich sogar in einem Solo erfolgreich an Gitarrenriffs aus, die Opens external link in new windowJohn Frusciante beinahe Konkurrenz gemacht hätten. Generell scheint das Nachahmen beziehungsweise das Zitieren eine zentrale Thematik des Albums zu sein. Mehrere Textpassagen verarbeiten spielerisch Lyrics von Bands wie EMF ('Take It Easy'), Opens external link in new windowNirvana ('Flash And Thunder') oder den Opens external link in new windowSmashing Pumpkins ('Hell').     

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tribe-online.de

Kein Song gleicht hier dem anderen. So ist der namensgebende Opener ein schöner Dance-Track, „Take It Easy“ kommt locker flockig daher und klingt nach einem lazy Sommertag. Die beiden Songs „Heartbeat“ und „Hell“ überzeugen mit dreckigen und rotzigen Gitarren. Und obendrauf stets Kitty´s glasklare Stimme.

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ALBUM Reviews - MY HOME IS MY DISCO

NMZ

Glasklare Songs von glänzender Schönheit sind gelungen. Songwriting ohne Allüren. Packende, spannende Songs. Zuweilen sind Gitarren im Vordergrund, dann wieder Kittys aufregende Stimme. Nicht lachen, aber das hat was von einer frühen Cindy Lauper im Indie–Exil. Subjektiv Grammy-verdächtig, weil innovativ und doch charmant.


Rolling Stone

In Ihrer Berliner Küche entwirft Kitty Solaris Kitty Solaris sanft beschwingten LoFi-Pop, der viel von Liebe erzählt, von Möwen, Sünden und Geburtstagen – und alle dunklen Wölkchen wegbläst, wenn er nicht gerade selbst in Melancholie verfällt. Doch auch die klingt herrlich verträumt und leicht. Schwimmt sogar in Milch.


3 1/2 sterne Intro

Man sitzt quasi mit Kaffeetasse in der Hand und bei gedimmten Licht neben ihr am Tisch, wenn man luftige Pop-Songs wie "Jesus Died For Your Sins" oder "Spring Will Surely Come" hört, oder den Refrain von "Kisses Lift Me Up" im Pfeifmodus mit außer Haus nimmt.


Musikexpress Juni 09

"Wenn der Eindruck der Flockigkeit und Verspieltheit dieser Lieder, der vor allem durch die Instrumentierung (jazzy Gitarre, Flöte) erzeugt wird, zu übermächtig wird, haut Kitty Solaris ein paar gröbere Tracks dazwischen, die durchaus von Steve Albini produziert sein könnten. Wer ohne Bezugspunkte für diesen bittersüßen Post-Pop, diesen halbdunklen Minimalismus, der sich so nach dem Frühling sehnt, nicht auskommt, dem sollten die mittlere Cat Power und Scout Niblett genügen."

4 Sterne


Missy Magazin

"My Home Is My Disco" ist Slowmotion-Verheißung. Mal mondänes Dance-Material ("Kisses lift me up"), vor allem aber fragil-sinnliche Akustik-Geschichten für Allein-sein-Momente ("No More Word") und gut. Nur gut.“


Westzeit.de

Die Labeleignerin aus Berlin weiß – gemeinsam mit ihren drei Mitstreitern - auf ihrem zweiten Album mit erdigen, warmen Tönen, passenden, aufgeräumt wirkenden Arrangements ohne Schnörkel sowie stimmungsvoller Atmosphäre bar jeder Künstlichkeit, Tristesse oder Aufregung zu überzeugen.


b7

Als würden die B52..s Fragmente von Syd Barret aufarbeiten. Oder Patty Smith die Stücke von Velvet Underground covern. Soll heissen: Da singt eine Frau, deren Stimme und Phrasierung ab der ersten Silbe in den Bann ziehen. Die Stimme gehört Kitty Solaris, die auch die E-Gitarre zupft, die gleichermaßen den Tocotronic und den frühen Beach Boys entlehnt scheint.


zueritipp.ch

ein gelungenes Verhältnis von Verträumtheit und Rebellion.


www.exitmusic.ch

Die zwölf, allesamt radiotauglichen Titel auf "My Home Is My Disco" können die vertrauten vier Wände tatsächlich in eine komprimierte Disco verwandeln, eignet sich das Album doch hervorragend für die hauseigene Afterhour, welche die von Müdigkeit Gezeichneten auf einer zerknautschten Couch verbringen, während andere den Abend mit einem in sich gekehrten Tanz ausklingen lassen.


Visions

Am besten sind Solaris und Co., wenn sie in "Under The Yellow Sun" ihre ganze verdammte Küche zerlegen.


Melodie&Rhythmus

"My Home is My Disco" hat jetzt auch wieder beides: die sanften zurückgezogenen Stücke wie das geradezu psychedelische "Under The Yellow Sun", und zügigere Gitarrensongs wie den tollen Titeltrack.


Berliner Morgenpost

Wenn Kitty Solaris singt, holt sie auch ohen große Mittel eine rätselhafte, spannende Welt in die eigenen vier Wände.


Dorfdisco.de

Würd mich nicht wundern, wenn so ein Stück wie "Spring Will Surely Come" nur einmal von einem aller ernsthaft bemühten Sender entdeckt würde, der Rest über Nacht panisch nachzieht. Wenn man das nur auch mal erleben würde… Bis dahin darf man Miss Solaris weiter träumend genießen.


Tonspion.de


Dem Anspruch, ein Album zu machen, das Gegensätze vereint, hat sich Kitty Solaris gemeinsam mit ihrem Produzenten Gordon Raphael gestellt: eine wilde Nacht draußen in der Disco und so manchen intimen Moment in den eigenen vier Wänden auf einen gemeinsamen musikalischen Nenner zu bringen - dahingegend könnte man den Titel des Albums von Kitty Solaris interpretieren.


Stadtpark Oldenburg

Wunderbare Texte treffen auf herrlichste Lo-Fi-Pop-Arrangements. Sooo schön, sooo toll.


radio 98eins - CD der Woche

Ein Album das wieder ein wunderbare Mischung aus dieser luftigen Lo-fi-Energie und prägnanter Popmusik ist. Ein Album wie geschaffen für den aufkeimenden Sommer und die ersten Blütenreigen.


klangschau.com

Ihr neustes Album heisst "My home is my disco" und besticht durch diese sonnige, hippie-eske Entspanntheit, wie sie derzeit die ganze Welt liebt. Sanfter Gesang, einfache Gitarrenriffs, Glöckchen und Bongos und fertig ist die Morning-Coffee-Mucke. Spätestens beim Song "Jesus died for your sins" gibts ein Joan Osborne-Flashback. Zwölf Songs voller Herz, Liebe und Teekannen-Wärme: Guten Morgen, mein Liebling.


Kieler Nachrichten

Wie auch schon auf ihrem Debüt Future Air Hostess nimmt einen diese zarte, oft versponnene Stimme gefangen. Traditionelles Songwriting triffft auf Disko trifft auf Punk. Musik zum Eintauchen.


Gaesteliste.de

Für Freunde deutscher Lofi-Musik ist das Album ein absolutes Must-Have und für alle, die einfach mal reinhören wollen, sei "Jesus Died For Your Sins" als Anspieltipp empfohlen.


Elektrolurch.com

Einfach wunderschön! (Hans Korte)


Kreuzer Leipzig

Kitty Solaris vertont Sehnsucht.


Das Dosierte Leben

Langsam, sachte, tief – und doch intensiv, aufregend und authentisch – da springt der Funke über.


Popfrontal.de

Lo-Fi und Energiesparmodus erzeugen neben Franck-,Vega- und Nordenstam-Klängen aus dem Küchenradio einen ganz eigen glitzernden Belag auf dem Geschirr.


Revolverclub.de


ein schönes verträumtes album, das irgendwie bestens in den gerade beginnenden frühling passt!


trespass.ch

Musikalisch tönen sie im Opener "Cold Season" wie eine feminine Akustik-Version von The Young Gods' "Our House". Einige Songs später intonieren sie ein Riff, dass elektrifiziert Nirvana alle Ehre gemacht hätte, und danach kommen sie daher wie The Doors zu ihren verspieltesten Zeiten, sprich mit dem Flair von "Love Street".


Triggerfish.de

Trotz aller Lo-Fi und DIY Ästhetik vermag die Berlinerin in jedem Moment mit Melodien zu begeistern. Authentizität ist hier das Zauberwort.

 

 

Future Air Hostess Reviews

Kreuzer Leipzig

"Bei vorliegender CD handelt es sich um Lo-Fi-Pop. Deluxe, könnte man hinzufügen. Jedes der zwölf Stücke ist wunderbar arrangiert und wird getragen von der Spannung der unglaublich schönen und beruhigenden Stimme der Berlinerin. In den besten Momenten klingen PJ Harvey, Cat Power und Fiona Apple an, die Texte sind intelligent und, wie gesagt, eine Stimme zum Niederknien."


Schweizer Zeitung LOOP


"Wir hören hier jedenfalls ein Dutzend richtig guter, lo-fi-Indie-Pop-Songs zwischen Cat Power und Patti Smith, wobei der eine oder andere Titel nicht nur voll radiotauglich ist, sondern auch Hitpotential hat. Ob nun "Change Something", "Fighter For Diversity" mit seinem Patti-Smith-Touch oder das etwas heftigere "You Have To Shave Mister".


INTRO


"Oh-oh-oh-Chöre (wie bei "You Have To Shave Mister”), prächtige Gitarrenwände und wummerndes Schlagzeug. Mit "Cooler” gibt es, neben den durchweg eingängigen, fast polierten Melodien, auch einen richtigen Indiedisco-Hit, den man sich auch gerne mal im Radio vorstellen möchte."


Gästeliste.de


"Mit ihrem neuen Longplayer "Future Air Hostess" sollte sie auch den Rest der Republik im Sturm erobern. Die Chancen dafür stehen gut. Die Songs auf "Future Air Hostess" zünden vielleicht nicht beim ersten Hören, gibt man dem Album aber ein wenig Zeit, werden die feinen Arrangements und das Suchtpotential dieser Platte umso deutlicher. Stimmlich erinnert Kitty Solaris in den besten Momenten an eine junge Chan Marschall, ist aber so wandlungsfähig, dass genügend eigener Charakter bleibt. Ein gelungenes Album mit Ecken und Kanten."


Dorfdisco.de


"Zuallererst hat Kirsten Kitty Solaris eine solch weiblich coole Stimme, die verbunden mit solch unaufgeregt coolem Popschritt auf manch anderem Megalabel ein Megaseller wäre. Schließlich erinnert Kitty an Aimee Mann oder gar Norah Jones oder einmal ganz kurz P.J.Harvey. Würde man sie dann nicht so sehr hochheben wollen aus Angst sie würde vielleicht gar zu leicht herabstürzen, sind die zwölf Songs auf Future Air Hostess doch solch vorzüglich zeitlose Popperlen, die einer dergleich hohen Meinung locker standhalten. Ohne Bombast wird hier jede Note, instrumentell wie stimmlich für sich selbst wichtig und entfaltet ein für sich perfektes Ganzes, das aus einer reifen Ruhe heraus auch laute Momente bereithält. Gleich mehrere Songs tragen sich ins Gedächtnis ein wie geheime Hits und navigieren stilsicher zwischen Rock und Pop, die ohne Untertreibung ein großer Wurf für Liebhaber geschätzter Musik sind. Deshalb rotiert diese CD bei mir seit Stunden ohne langweilig oder dunkel zu werden, weil sie (Solaris) diesen Wintertagen den Sound sphärischer Transzendenz im steten Strahlen wollen gibt, einleuchtend leicht und richtig in seiner mikroskopisch zeitgemäßen Betrachtung, zu der keine Niedergeschlagenheit, Empörung oder Zorn aufkommt, sondern nur die Ahnung davon, dass der Mensch zum Reichtum verdammt ist. Zu hören auf dieser CD, von der ersten bis zur letzten Nummer."


Motor.de


"Zwölf bezaubernd minimalistisch-sanfte Pop-Songs mit Indie-Folk-Einschlag."


Hamburger Morgenpost


"unterkühlt, lakonisch und weise. Kurze, wohldurchdachte Songs, oft leise, ab und zu lärmend, rüde. Neue Alben von neuen Stimmen gibts viele. Dieses muss man gehört haben."


jetzt.de (19.01.)


"I Said Fuck You" singt Kitty Solaris denn auch sehr eindringlich in "I Can Post". Dabei erinnert sie in ihrer Verzweiflung und mit dem düsteren Gitarrenteppich im Rücken fast an Kim Gordon von Sonic Youth, nur um ein Lied weiter in ihrer Zartheit schon fast wie die einzigartige Nico zu klingen. Im Ambiente von Hotelzimmern, Küchen und Bars schießt sie die Schnappschüsse für ihre Lieder, die sich anhören, als wären sie aus jeder Zeit herausgefallen."


Plattentests-Online.de


""Future air hostess" ist Melancholie in Reinform. Pure Emotion ohne großes Tamtam ."


Visions Ausgabe Februar 2007


"Eine dunkle Stimme,
die bei aller Wärme doch leicht reserviert wirkt. Eine Flugbegleitung, von
der man sich bei der Reise ins Reich der Tagträume gern leiten lässt.”


Elisabett.de


"mit dieser Musik könnte man gut durch die Engen und Weiten der Stadt laufen, vorbei an Möbelhäuser, über Lebensmitteldiscountparkplätze schlendern oder einfach die Kaufhausfahrstuhltür hinter sich schließen lassen. "


Neue Szene Augsburg 01/07


"Und obwohl ihr Sound richtig tief in Honig schwimmt, besitzt er genug Schräglage, um nicht ins Seichte abzudriften. Das erinnert mich - ohne ihr jetzt die Eigenständigkeit absprechen zu wollen - an eine Mischung aus Suzanne Vega und P.J. Harvey, was ja mal alles andere als schlecht ist. Tolle Songs, eine noch tollere Stimme und viele, viele wunderschöne Momente. So klingt ein Spaziergang durch eine Blumenwiese"


Kulturnews 2/07


"Bereits seit einiger Zeit gilt die Songwriterin als Berlins Geheimtipp Nummer eins. Unterstützt von Schlagzeuger Stefan Schlosser zieht sie durch die Hauptstadtclubs und besingt zu trashiger Gitarre die Melancholie des Alltags. "Future Air Hostess" fängt den Charme ihres minimalistischen Lo-Fi-Pops ein - und weist darüber hinaus."


Bands in Berlin.de


"Zwischen Lofi und Hifi: Berliner Songwriterpop der Extraklasse.
Das vom mittlerweile omnipräsenten Tobias Siebert (u.a. Klez.e, Delbo) produzierte, 19. großartige (und erste offizielle) neue Kitty Solaris-Album Future Air Hostess wartet wieder mit einem wunderbar austarierten Mix aus Singer/Songwriter, Folk und Lofi zwischen Cat Power, Mazzy Star und PJ Harvey auf und streift neuerdings auch schon mal Britpop und Garagenrock."